Überwachungskameras für Ihre Sicherheit

25.05.2016


Überwachungskameras für Ihre Sicherheit

Die Zahl der Einbrüche und Diebstähle nimmt seit Jahren stetig zu, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Umfeld. Einen guten Schutz bietet neben sicheren Schlössern die Überwachung durch Videokameras.

Überwachungskameras schrecken ab und können vor allem bei der Überführung der Täter helfen. Doch Vorsicht: Sobald öffentlicher Grund wie etwa Gehwege oder Straßen auf den Aufnahmen zu sehen ist, gelten strikte Vorschriften der EU-Datenschutzregeln. Daher ist es empfehlenswert sich von seinem Schlüsseldienst des Vertrauens beraten zu lassen. Der kann sowohl bei der Wahl der geeigneten Überwachungskamera behilflich sein als auch bei deren Ausrichtung und Installation.

Es gibt die unterschiedlichsten Überwachungskameras zu erwerben. Dabei hat jede Kamera ihren eigenen Verwendungszweck und ist daher nicht für jedes Vorhaben geeignet. In diesem Artikel verschaffen wir Ihnen einen kleinen Überblick über das endlos erscheinende Angebot der Videoüberwachung.

IP- und Netzwerkkamera

Babys beobachten, prüfen, ob die Herdplatte noch an ist, Einbrüche dokumentieren. Für die Wahl einer Netzwerkkamera gibt es viele Gründe. Für günstiges Geld bekommt man bereits Einsteigermodelle mit vielen Komfortfunktionen – dies schon bei der Installation. Via Ethernet-Kabel oder WLAN wird die Kamera mit dem Router verbunden und schon kann man das Videobild weltweit auf PC, Smartphone oder Tablet ansehen.

Wenn es darum geht, die richtige IP-Kamera auszuwählen, spielt die Bildauflösung eine entscheidende Rolle. Daher sollte man sich schon vorher genau überlegen, wo sie montiert werden und was sie aufzeichnen soll. Ein paar Modelle haben auch einen so genannten Alarm-Modus im Repertoire. Mittels Bewegungsmelder werden hierbei automatisch Aufnahmen auf einer externen Festplatte gespeichert, sobald sich jemand im Bildbereich befindet. Zusätzlich erhält man eine E-Mail- oder SMS-Benachrichtigung. Alternativ besteht die Möglichkeit, Überwachungskameras auch direkt mit Alarmanlagen zu koppeln.

Infrarot- und Wärmebildkamera

Die Infrarotstrahlung liegt im elektromagnetischen Spektrum zwischen 0,9 bis 14 µm. Sie ist ein Teil der Wärmestrahlung und bezeichnet in der Physik elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und Mikrowellen. Wärmestrahlung ist für den Menschen unsichtbar. Denn das menschliche Auge hat nur einen Wellenlängenbereich von 0,4 und 0,7 µm.

Wer eine Grundstücküberwachung in der Nacht vorzieht, benötigt eine Überwachungskamera mit einem Infrarot-Sensor. Diese zeichnet dann die Intensität der Wärmestrahlung im Infrarotbereich auf und wandelt sie in ein für uns sichtbares Bild um. Um die Auswertung der Videoaufnahmen dabei zu vereinfachen, werden die Bilder meist in Form von Grauwerten oder mit verschiedenen Farbpaletten dargestellt. Auch Wärmebildkameras funktionieren ähnlich.

Minikamera und getarnte Kameras

Eine Minikamera ist besonders für den Einsatz an Orten geeignet, an denen der Platz für den Einbau einer herkömmlichen Überwachungskamera nicht ausreicht. Zudem können viele Modelle in die unterschiedlichsten Gegenstände, sei es beispielsweise ein Rauch- oder Bewegungsmelder, eingebaut werden und somit unsichtbar sein. Hierfür nutzt man am besten so genannte Platinkameras mit Pinhole-Objektiven. Pinhole heißt in dem Fall, dass sie nur ein kleines Loch für ihr Objektiv benötigen. Da Minikameras meist an Orten mit eingeschränkten Installationsmöglichkeiten verwendet werden, ist die hochauflösende Bildqualität ein wichtiger Faktor.

Domekamera

Domekameras kommen vor allem an Orten zum Einsatz, an denen ein erhöhten Risiko besteht, Opfer eines Einbruches und von Vandalismus zu sein (beispielsweise Tankstellen oder Kaufhäusern). Durch die getönte Kuppel der Domekamera ist nicht erkennbar, in welche Richtung die Kamera ausgerichtet ist. Dies schreckt viele potentielle Täter von vornherein ab. Domekameras sind sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich geeignet und auf Grund ihrer Bauweise schwer zu beschädigen.

Weitreichende Flächen, für die normalerweise mehrere Kameras benötigt werden, können mit sogenannten Speed-Domekameras mit nur einem Modell überwacht werden. Mittels eingebauten Motoren und Steuerpults lässt sich die Kamera schwenken und neigen. Ein Joystick ermöglicht dann die Speicherung mehrerer Aufnahmebereiche oder eine manuelle Ausrichtung.