Schlüsselwissen: Der Magnetschlüssel

16.02.2017


Schlüsselwissen: Der Magnetschlüssel

Der Schlüsseldienst kennt sich aus in der Schlüsselvielfalt

Es gibt nur eine einzige Schlüsselart? Falsch gedacht, denn mittlerweile wird auch der Schlüsselmarkt immer größer. Vom Ansatzschlüssel, über den Chubbschlüssel, den Zylinderschlüssel bis hin zum Tonnenschlüssel oder dem Kreuzbartschlüssel: Die Liste ist unwahrscheinlich lang. Auch der Schlüsseldienst Münster kennt sich mit den verschiedenen Typen gut aus. Ein Schlüssel, der immer häufiger eingesetzt wird, ist der Magnetschlüssel. Aber wie funktioniert dieser und wann kommt er zum Einsatz?

Was ist ein Magnetschlüssel?

Beim Magnetschlüssel handelt es sich um einen Schlüssel, der insbesondere zur Öffnung eines Visiers benötigt wird. Das Visier schützt den Schließzylinder vor der Demolierung durch Verkleben oder Verstopfen des Kanals, vor Manipulation und vielen weiteren Angriffen. Es ist Teil einer Visierrosette oder eines Visierbeschlages.

In Schlüsseln, die mittels Magnet funktionieren, befinden sich stark magnetische Eisenplättchen, die auf eine bestimmte Art und Weise angeordnet sind. Sie beeinflussen das codierte Magnetschloss zur Öffnung. Hierfür muss der Schlüssel in der Mulde liegen, die extra dafür am Schloss eingelassen ist. Handelt es sich um den richtigen Schlüssel, lässt sich dann ein Knopf eindrücken, der sich darunter befindet.

Im Anschluss daran wird das Visier zur Öffnung freigegeben. Äußerlich unterscheidet sich der Schlüssel von anderen Schlüsseln, da er hauptsächlich aus einer flachen Magnetplatte besteht sowie über ein Band oder einen anderen Griff zum Festhalten verfügt.

Die Verwendung und das Einsatzgebiet

Schlüssel, die mittels Magnet funktionieren, sind ein ideales Ausweismedium für die Zufahrtskontrolle. So kommt er häufig bei der Geländesicherung oder der Zugangskontrolle zu Gebäuden zum Einsatz.

Ein großer Vorteil des Sicherheitssystems, welches mit Magnetschlüsseln funktioniert ist, dass es unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen ist und über vielfältige Anwendungsmöglichkeiten verfügt. Sowohl das Öffnen von Parkschranken für Fahrzeuge, die Zugangskontrolle für Toren und Türen, als auch Rolltore in Parkhäusern funktionieren häufig mit diesem System. Selbstverständlich lässt sich damit auch der Zutritt von Personen in geschützten Bereichen gut kontrollieren.

Da sich die Kodierung nicht löschen lässt und individuell ist, kann ein solcher Schlüssel kaum gefälscht werden.

Der Unterschied zu handelsüblichen Schlüsseln

Er unterscheidet sich von handelsüblichen Schlüsseln im Bezug auf sein Gewicht und seine Größe. So besitzt er ein hochfestes und verschweißtes Kunststoffgehäuse und ist außerdem mit einer individuellen Betreibernummer sowie einer Schlüsselnummer codiert. Wichtig ist, dass der Schlüssel über die Datenzentrale sofort gesperrt wird, sollte er verloren gegangen sein. Die Schlüssel-Leseeinheit kann entweder in speziell konzipierten Unter- oder Aufputzgehäusen oder in vorhandene Standsäulen eingebaut werden.

Insbesondere öffentliche, aber auch private Einrichtungen setzen immer wieder auf dieses Sicherheitssystem, welches auch für Parkhausbetreiber oder Unternehmen eine professionelle und sichere Zufahrtskontrolle darstellt. Auf diese Weise lassen sich schließlich die genauen An- und Abfahrtszeiten protokollieren. Das bedeutet gleichzeitig, dass natürlich auch unerwünschten Fahrzeugen oder Personen die Zufahrt ganz einfach verwehrt werden kann.